So wenig Spaß ich dabei empfinde, diese Zeilen zu schreiben, so wenig Spaß machte das Spiel gestern, bei dem wir mit 2:9 sang- und klanglos untergingen. Dabei möchte ich euch nachfolgend unsere Ausreden und Entschuldigungen für die Niederlage präsentieren:
1. Die Anschlagszeit um 14:15 Uhr. Das letzte Mal, als ich Samstags mittags anfing, war wohl in meiner Jugend. Bei der Begrüßung ertönte es dann einstimmig "Guten Abend".
2. Die Wärme in der Halle: Die Beläge wellten sich schon beim Einspielen. Insbesondere Jens gelang mit seinen schon bei Minusgraden weichen Belägen kein vernünftiger Schlag.
3. Sabotage von Christoph's Schläger: Christoph hat seine neuen Beläge in einem TT-Geschäft kleben lassen mit der Folge, dass diese pünktlich zum Spiel keinen vollflächigen Kontakt zum Holz aufwiesen.
4. Ich hab immer noch Wade. Trotzdem spielte mir mein Gegner in die weite Vorhand-Ecke. So humpelte ich von einer Ecke in die Andere, was meinem Gesundheitszustand nicht zuträglich war. Zumindest erweckte ich nach zwei verlorenen Sätzen soviel Mitleid beim Gegner, dass er einen Satzausgleich zuließ.
5. Fredi hatte durch seine überstandene Erkankung Gewicht verloren und war noch nicht wieder Alte.
6. Hätten wir die drei 5 Satz-Niederlagen zu Beginn für uns entschieden, hätte "natürlich" alles noch anders laufen können.
7. Der Gegner setzte im Gegensatz zu uns einen ausländischen Spitzenspieler ein, gegen den wir keine Chance hatten.
Allein Florian und Frank, der den einzigen Einzelpunkt besorgte, konnten den Hunger der zahlreichen Brackweder Zuschauer nach schönem TT-Sport stillen.
Aber keine Bange, wir lassen den Kopf nicht hängen, nächste Woche kommt Bommern, gegen die wir 7:9 im Hinspiel verloren hatten. Wenn wir dann weniger Ausreden benötigen und etwas erfolgreicher Doppel spielen, ist der Sieg der Unsere.






